Die zentralen Ergebnisse der Studie – mit besonderem Fokus auf den Landkreis Waldshut – stellt der Ko-Autor Armin Simon in einer Veranstaltung des BUND-Kreisverbandes Waldshut vor. Die Untersuchung zeigt deutlich: Im Falle eines sogenannten GAUs wäre die Hochrhein-Region einer massiven radioaktiven Belastung ausgesetzt. Evakuierungsmaßnahmen bislang ungekannten Ausmaßes wären erforderlich.
Doch was bedeutet das konkret? Wie ist der Landkreis auf ein solches Szenario vorbereitet? Und welche Vorsorgemaßnahmen gibt es bereits?
Dazu berichten Christoph Glaisner, Leiter des für den Katastrophenschutz zuständigen Referats im Regierungspräsidium Freiburg, Petra Hall, Leiterin des Ordnungsamtes im Landratsamt Waldshut, sowie Dominik Rotzinger, Leiter der Abteilung Brand- und Katastrophenschutz im Landratsamt Waldshut.
Im Anschluss stehen sie für Fragen und Diskussionen zur Verfügung.
BUND-Kreisverband Waldshut, TRAS und .ausgestrahlt laden Sie zur gemeinsamen Veranstaltung ein, wo über die realen Risiken eines AKW-Unfalls und die notwendigen Katastrophenschutzmassnahmen aufgeklärt und diskutiert wird.
«Grenzenloses Risiko: Gefahr für Deutschland durch Schweizer Atomkraftwerke»
Wann: 29. Januar 2026, 19.00 Uhr
Wo: Kornhaus (Dachgeschoss), Bismarckstraße 12, 79761 Waldshut-Tiengen, Deutschland
Eintritt: Frei
Referent:innen:
- Armin Simon, Ko-Autor der Studie «Grenzenloses Risiko: Gefährdung (Süd)-Deutschlands durch schwere Unfälle in Schweizer Atomkraftwerken»
- Christoph Glaisner, Regierungspräsidium Freiburg, Referat 16: Katastrophenschutz, Polizeirecht, Feuerwehr, Rettungsdienst
- Petra Hall, Leiterin des Ordnungsamtes im Landratsamt Waldshut
- Dominik Rotzinger, Leiter der Abteilung Brand- und Katastrophenschutz im Landratsamt Waldshut