EINLADUNG VERANSTALTUNG: «Grenzenloses Risiko: Gefahr für Freiburg durch Schweizer Atomkraftwerke»

Ein schwerer Atomunfall in einem der grenznahen Schweizer AKW hätte für Freiburg schlimmere Folgen als für die meisten Schweizer Städte. Noch dazu werden Deutsche Städte und Gemeinden nicht annähernd adäquat auf die Unfallszenarien vorbereitet. Davor warnen Experten während der neuen Studie «Grenzenloses Risiko: Gefährdung Süddeutschlands durch schwere Unfälle in Schweizer Atomkraftwerken» und an der öffentlichen Veranstaltung am 04.11. um 19.30 Uhr im Jazzhaus Freiburg.

Die Folgen eines Unfalls
Nach einem Atomunfall in einem Schweizer AKW müssten bei entsprechender Wetterlage weite Teile Baden-Württembergs und gegebenenfalls sogar Bayerns großräumig evakuiert werden. Große Gebiete in Süddeutschland, je nach Wetter auch weit darüber hinaus, könnten für Jahrzehnte unbewohnbar werden. So ein Unfall führt außerdem zu einer enormen Strahlenbelastung der Bevölkerung, mit zahlreichen strahlenbedingten Erkrankungen, Spätfolgen wie Krebs und sogar genetischen Strahlenschäden, die auch nachfolgende Generationen noch beeinträchtigen.

Mangelnder Katastrophenschutz in Deutschland
Städte und Gemeinden in Deutschland werden aktuell nicht annähernd adäquat auf die Unfallszenarien vorbereitet. Obendrein zeigen Recherchen von TRAS das nicht einmal die 2015 als Reaktion auf die Reaktorkatastrophe von Fukushima beschlossene Ausweitung der Evakuierungszonen um AKW umgesetzt ist.

TRAS, EWS Schönau und .ausgestrahlt laden Sie zur gemeinsamen Veranstaltung ein, wo über die realen Risiken eines AKW-Unfalls und die notwendigen Katastrophenschutzmassnahmen aufgeklärt und diskutiert wird.

«Grenzenloses Risiko: Gefahr für Freiburg durch Schweizer Atomkraftwerken»
Wann: 04. November 2025, 19.30 Uhr
Wo: Jazzhaus, Schnewlinstraße 1, 79098 Freiburg im Breisgau
Eintritt: Frei
Referent:innen:

  • Dr. Wolfgang Renneberg, ehemaliger Abteilungsleiter für Reaktorsicherheit im Bundesumweltministerium
  • Armin Simon, Ko-Autor der Studie «Grenzenloses Risiko: Gefährdung (Süd)-Deutschlands durch schwere Unfälle in Schweizer Atomkraftwerken»
  • Harald Lotis, Bürgermeister Bahlingen am Kaiserstuhl
  • Christoph Glaisner, Regierungspräsidium Freiburg, Referat 16: Katastrophenschutz, Polizeirecht, Feuerwehr, Rettungsdienst
  • Dr. Eva Stegen, EWS-Energiereferentin
Stichwort Suche