TRAS Aktuell

Ein schwerer Atomunfall in einem der grenznahen Schweizer AKW hätte für die Menschen und die Wirtschaft in Baden-Württemberg kaum vorstellbare Folgen. Unsere Gemeinden sind nicht auf derartige Unfallszenarien vorbereitet. Davor warnt die Studie «Grenzenloses Risiko: Gefährdung Deutschlands durch schwere Unfälle in Schweizer Atomkraftwerken».
4. Februar 2026
Am Hochrhein leben wir in unmittelbarer Nähe zu einigen der ältesten Atomkraftwerke der Welt: Beznau mit 56 bzw. 54 Jahren Betriebszeit, Leibstadt mit 41 Jahren und Gösgen mit fast 47 Jahren. Doch wie gefährlich ist diese Nähe tatsächlich? Und welche Folgen hätte ein schwerer Atomunfall für Städte und Gemeinden, für Polizei, Rettungsdienste und die Bevölkerung? Beunruhigende Antworten auf diese Fragen liefert die im Juni dieses Jahres veröffentlichte Studie „Grenzenloses Risiko – Gefährdung Deutschlands durch schwere Unfälle in Schweizer Atomkraftwerken“.
22. Januar 2026
Es ginge „nicht ohne Kernkraft“, behauptet also SVP-Energieminister Albert Rösti, der vor seiner Wahl als Bundesrat wie kein anderer in Lobby-Mandate verwickelt war, u.a. als Präsident des Atomlobby-Verbands AVES.
10. Dezember 2025
Ein schwerer Atomunfall in einem der grenznahen Schweizer AKW hätte für Freiburg schlimmere Folgen als für die meisten Schweizer Städte. Noch dazu werden Deutsche Städte und Gemeinden nicht annähernd adäquat auf die Unfallszenarien vorbereitet. Davor warnen Experten während der neuen Studie «Grenzenloses Risiko: Gefährdung Süddeutschlands durch schwere Unfälle in Schweizer Atomkraftwerken» und an der öffentlichen Veranstaltung am 04.11. um 19.30 Uhr im Jazzhaus Freiburg.
14. Oktober 2025
Am 27. Juni 2025 fand in Freiburg i.B. die diesjährige Mitgliederversammlung von TRAS statt. Einstimmig wurde Balthasar Glättli, Nationalrat und ehemaliger Präsident der GRÜNEN, von den TRAS-Mitgliedern an der diesjährigen Mitgliederversammlung zum neuen Präsidenten gewählt. Thema waren außerdem: die neue Studie "Grenzenloses Risiko" und der Prozess Leibstadt.
27. Juni 2025
Ein schwerer Atomunfall in einem der vier Schweizer AKW würde Deutschland stärker treffen als die Schweiz selbst. Das zeigt eine neue Studie, die der Trinationale Atomschutzverband (TRAS) heute auf der Landespressekonferenz in Stuttgart vorgestellt hat. „Das von den Schweizer Atomkraftwerken für Deutschland ausgehende Risiko wird systematisch und dramatisch unterschätzt. Städte und Gemeinden werden nicht einmal annähernd adäquat auf die Unfallszenarien vorbereitet“, so Stefan Auchter, Vize-Präsident des TRAS: „Bundes- und Landesregierung müssen die Bedrohung durch die Schweizer AKW endlich ernst nehmen und darauf hinwirken, dass der Überzeitbetrieb der Reaktoren in naher Zukunft verbindlich beendet wird.“
26. Juni 2025
TRAS-Vorstandsmitglied Eva Stegen war am 9. Mai als Expertin an einer spannenden Veranstaltung in Zürich zu Gast. Gezeigt wurde der Film «Die Gewerschafterin» basierend auf der wahren Geschichte von Maureen Kearney. Moderation lag in Händen der TRAS-Geschäftsleiterin Stephanie Eger.
9. Mai 2025
Dieses Jahr ist es 50 Jahre her, dass in Kaiseraugst der Bau eines 6. Atomkraftwerks verhindert wurde. Und 50 Jahre später müssen wir uns schon wieder mit der gleichen Materie auseinandersetzen, denn Bundesrat Rösti möchte bekannterweise das AKW-Neubauverbot aus dem Gesetz streichen. TRAS-Vize-Präsident Rudolf Rechsteiner und TRAS-Geschäftsleiterin Stephanie Eger wurden als Referenten zur aktuellen Lage eingeladen.
5. April 2025
Ende Dezember eröffnete der Bundesrat die Vernehmlassung zur Atom-Initiative «Jederzeit Strom für alle (Blackout stoppen)». Sie öffnet Tür und Tor für eine gefährliche Technologie, von der sich die Schweiz erst vor wenigen Jahren bewusst abgewandt hat. Der Trinationale Atomschutzverband fordert deswegen den Bundesrat auf, den Gegenvorschlag zurückzuziehen.
2. April 2025
Fünfzehn Personen haben eine Beschwerde gegen das AKW Leibstadt und das Eidg. Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) beim Bundesverwaltungsgericht eingereicht, wie sie heute an einer Medienkonferenz bekannt gegeben haben. Für den Langzeitbetrieb des AKW Leibstadt, der Mitte Dezember 2024 Tatsache geworden ist, verlangen sie eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) und demokratische Mitsprache. Dazu verweisen sie auf internationale Abkommen, die die Schweiz zu einer grenzüberschreitenden UVP mit Öffentlichkeitsbeteiligung verpflichten.
5. Februar 2025
Der Trinationale Atomschutzverband (TRAS) spricht sich gegen die Erstellung einer neuen Atomanlage («Technocentre») in Fessenheim aus. Die Verheissungen der Electricité de France, es würden hier nur sehr schwach radioaktive Metalle recycliert, widerspricht den Fakten.
3. Februar 2025
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